Schule und Ausbildung

Vorurteil 1: Ein Pflegekind macht kein Abitur!

Vorurteil 2: Alle Pflegekinder machen Abitur!

Stimmt natürlich beides nicht – wie das bei Vorurteilen nun mal so ist.

Was auf jeden Fall stimmt: Pflegekinder und -jugendliche haben das gleiche Recht auf Bildung, Schule und Berufsausbildung, wie alle anderen auch. Du solltest zu der Schule gehen bzw. die Ausbildung machen, die deinen Neigungen, Fähigkeiten und Wünschen entspricht.

Und um sich gut entscheiden zu können, sollte man wissen, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt. Die Informationen, die du unter folgenden Links findest, sind sehr umfangreich. Damit du dich in der Bremer Bildungslandschaft nicht wie im Dschungel fühlst, wird dich deine/e Fachberater*in gerne unterstützen und die verschiedenen Möglichkeiten mit dir sichten.

Allgemeine Hinweise der Senatorin für Bildung zu schulischen Angeboten findest du hier.

Zum Schulnavigator der Senatorin für Bildung.

Du hast noch keine Ausbildung oder einen Schulplatz? Du willst vielleicht eine berufsvorbereitende Berufsfachschule besuchen? Dann klick hier.

Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Bremen (ReBUZ) sind schulbezogene Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen der Stadtgemeinde Bremen. Sie sind zuständig für die Bereiche Beratung, Diagnostik, Prävention, schulunterstützende Maßnahmen, Koordinierung, Kooperation, Netzwerkarbeit und Intervention bei Gewaltvorkommnissen, Krisen und Notfällen. ReBUZ sind ein Angebot der Senatorin für Bildung und hier findest du mehr.

Die Jugendberufsagentur (JBA) ist zuständig für Jugendliche unter 25 Jahren, die in Bremen oder Bremerhaven leben. Die JBA begleitet auf dem Weg zu einem Berufs- oder Studienabschluss. Sie vermittelt Ausbildungsplätze oder fördert individuell mit einer passenden Maßnahme, die später zu einem (Schul-)Abschluss führt. Dabei ist das Ziel immer, mit den Jugendlichen zu klären, wie sie beruflich gut vorankommen können. Die JBA bietet auch Beratung, wenn du gerade keine Ahnung hast, wie es überhaupt mit Schule oder Beruf weitergehen soll. Klicke hier.

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit hilft bei einer beruflichen Orientierung und Entscheidung. Sie entwickelt mit Jugendlichen berufliche Alternativen und unterstützt dabei, einen Berufswunsch zu realisieren. Klicke hier.

Du hast eine Behinderung und möchtest eine betriebliche Ausbildung machen? Die Agentur für Arbeit bietet Beratung und Unterstützung. Klicke hier.

Der Integrationsfachdienst Bremen begleitet junge Erwachsene mit Einschränkungen oder Behinderung auf dem Weg in die berufliche Zukunft. Fachkräfte unterstützen die Schüler*innen bis zu zwei Jahre. Sie lernen Berufe kennen und machen Praktika in Betrieben. Andere bereiten sich nach einem Praktikum auf spezielle Tätigkeiten in einem Betrieb vor. Weitere Infos findest du hier.

Weitere Informationen zum Thema „Arbeiten mit Behinderung“ hat „Aktion Mensch“ zusammengestellt. Du findest sie hier.

Du bist oder warst mal ein Pflegekind und möchtest gerne ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Ausland machen? „Careleaver weltweit“ unterstützt dich bei der Umsetzung. Informiere dich hier in der Broschüre.

Jugendgruppe „Tote Katze“

Wenn du dich gerne mit anderen Jugendlichen in Pflegefamilien austauschen möchtest, komm zur PiB-Jugendgruppe „Tote Katze“. Sie ist offen für Neue, und wenn du dazukommst, erfährst du auch etwas über den ungewöhnlichen Namen der Gruppe. Die Termine für die nächsten Treffen findest du bei den Events auf der Startseite.